Therapieansatz
Hilfe zur Selbsthilfe
Mit Verhaltenstherapie gezielt das eigene Denken, Fühlen und Handeln reflektieren
Als Verhaltenstherapeutin gehe ich davon aus, dass die Art und Weise, wie wir denken, beeinflusst, wie wir uns fühlen, was wir tun oder auch gerade nicht tun – und wie wir körperlich reagieren.
Daher widmen wir unsere Aufmerksamkeit zunächst dem Wahrnehmungsprozess.
Dabei können wir uns auch der persönlichen Denk- und Verhaltensmuster – sogenannter Schemata – bewusst werden, die sich im Laufe unserer Lebenserfahrungen entwickelt haben. Gemeinsam betrachten wir, inwieweit diese Muster heute noch hilfreich sind.
Neben diesem eher „denklastigen“ Ansatz geht es ebenso darum, den Blick nach vorne zu richten: Was möchten Sie in Ihrem Leben erreichen? Wie möchten Sie sich fühlen und was ist Ihnen persönlich wichtig? Daraus ergeben sich konkrete Ansatzpunkte für Veränderungen und für Verhaltensweisen, die Sie im Alltag unterstützen.

Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Sie unterstützt dabei, auch schwierigen Gedanken und Gefühlen mit mehr Offenheit zu begegnen, ohne sich von ihnen bestimmen zu lassen. Ziel ist es, Handlungsspielräume zu erweitern und das eigene Leben zunehmend nach den persönlichen Werten und Vorstellungen auszurichten.
Neben leitlinienorientierten verhaltenstherapeutischen Methoden ergänze ich die Therapie, je nach Anliegen und individuellem Bedarf, durch achtsamkeits- und entspannungsbasierte Ansätze sowie traumatherapeutische Methoden wie EMDR, sofern diese den Therapieprozess sinnvoll unterstützen.
Die Grundlage des gemeinsamen Arbeitens ist ein verlässlicher, vertrauensvoller und wertschätzender Umgang miteinander. Dabei ist es mir wichtig, ressourcenorientiert und transparent an den gemeinsam definierten Zielen zu arbeiten und den Behandlungsplan und die Interventionen individuell auf Sie abzustimmen.
- Anpassungsstörungen
- Angststörungen und Soziale Phobie
- Traumafolgestörungen und Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Zwangsstörungen
- Depressionen
- Psychosomatische Beschwerden und körperliche Symptome
Kosten
Die Kostenübernahme für meine psychotherapeutischen Behandlungen richtet sich nach Ihrer jeweiligen Versicherungssituation. Informieren Sie sich hier zu den wichtigsten Informationen für privat und gesetzlich Versicherte sowie für Selbstzahler*innen.
Die Kosten der Behandlung werden bei Vorliegen einer psychischen Störung mit Krankheitswert in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen der Praxis und den zuständigen Krankenkassen. Bringen Sie daher bitte Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) zur Erstsitzung mit.
Liegt eine behandlungsbedürftige Erkrankung vor, übernehmen private Krankenversicherungen, die Beihilfestelle oder der Heilfürsorgeträger in der Regel die Behandlungskosten. Art und Umfang der Erstattung richten sich nach den Bedingungen Ihres individuellen Versicherungsvertrags. Halten Sie daher vor Beginn der Behandlung bitte Rücksprache mit Ihrer Versicherung und fordern Sie die hierzu notwendigen Formulare an.
Sollten Sie die Kosten Ihrer Sitzungen selbst tragen wollen, ist kein Antragsverfahren notwendig. Mein Honorar richtet sich dabei nach der aktuell gültigen Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).
